"Am Zunderbaum" wird zum Industriegebiet

Am Zunderbaum

Der Industriepark „Am Zunderbaum“ liegt knapp 3 km nordwestlich der Kreisstadt Homburg auf der Gemarkung Homburg und der Gemeinde Kirkel. Die Kreisstadt Homburg blickt auf eine hervorragende wirtschaftliche Entwicklung zurück und ist bis heute ein herausragender Wirtschaftsstandort im Saarland. Die Gemeinde Kirkel liegt in einer schönen Landschaft mit großen Waldgebieten, die nicht nur Erholungssuchende aus Nah und Fern anzieht, sondern darüber hinaus eine hohe Wohn- und Lebensqualität bietet.

Aktuell sind im Industriegebiet "Am Zunderbaum" verschiedene Unternehmen angesiedelt. So auch die Firma Alois Omlor GmbH, einem Spezialisten für die Produktion und den Handel mit Bausstoffen, aber auch das EVS Wertstoff Zentrum Homburg/Saar sowie das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Ernst & Funck Erdbeerland. Auch künftige industrielle Neuansiedlungen sind im Rahmen des "Masterplan Saarland" auf dem Gelände geplant. So steht die Fläche künftig als Industriegebiet bzw. Industriepark Zunderbaum dem Saarpfalz-Kreis zur Verfügung.

Verantwortlich für die Weiterentwicklung des Geländes ist neben den Kommunen zur Zeit die Wirtschaftsförderung gwSaar  in Zusammenarbeit mit der Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft mbH (SBB) als Tochter der SHS Strukturholding Saar GmbH. Beteiligt am Projekt ist damit auch das Bundesland Saarland.

Zahlen und Daten zum Industriepark Zunderbaum

Für die Umwidung der ehemaligen Bundeswehrfläche "Am Zunderbaum" zwischen Homburg und der BAB 6 wurden gut 22 Mio. Euro investiert. Die Kosten wurden etwa wie folgt aufgeteilt:

Träger Kosten
Saarland 2,78 Millionen Euro
SBB 3,97 Millionen Euro
EU 6,28 Millionen Euro
Einnahmen durch Gründstücksverkäufe:    8,60 Millionen Euro

 

Die Erschließungsarbeiten der zweitgrößte Industriefläche des Saarlandes (größte: Lisdorfer Berg bei Saarlouis) wurde durch den EU-Fonds "EFRE" (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) kofinanziert, was die Schaffung der Masterplanfläche "GI am Zunderbaum" erheblich vereinfachte. Diese gesamte Fläche weist die folgenden Größen auf.

  • Gesamtgröße brutto: 50 ha

  • Bebaubare Fläche: 41 ha

  • Einzelflächen ab: 0,3 ha

Baufortschritte und Entwicklung

  • 2009: beginnt die städtebauliche Rahmenplanung
  • Ende 2010: Die SBB erwirbt die Fläche von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
  • Anfang Mai 2013: Beginn Abrissarbeiten und Abbrucharbeiten
  • 27. Juni 2013 um 13:15: Sprenung des Silogebäude und des Schornstein des ehemaligen Heizkraftwerks
  • Herbst 2013: Abschluss der Abbrucharbeiten
  • 2014: Geländebauliche sowie Infrastrukturelle Maßnahmen (u.a. Erschaffung der Zufahrt über die L219 in Richtung Altstadt)
  • 2. Quartal 2015: Abschluss der Erschließungsarbeiten
  • Juli 2015: Erneuerung der Zufahrt zum Industriepark Zunderbaum auf der Bundesstraße 423
  • Juni 2015: Vermessung und Markierung der Grundstücke des neuen Industriegebietes
  • Ende 2015/Anfang 2016: Erste Ansiedlungen auf dem neuen Gelände
  • September 2016: Beschlussfassung Stadtrat Homburg für Erschließung des Bauabschnitt 2 auf der Gemarkung Homburg